Der November ist traditionell ein Monat des Gedenkens, was Raum gibt, über das Thema Endlichkeit und Palliativversorgung zu sprechen. Die Mehrheit der Menschen äußert den Wunsch, die letzte Lebensphase im vertrauten Zuhause zu verbringen. Um dies zu ermöglichen, ist ein engmaschiges Netz aus spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV), Hausärzten und psychosozialer Begleitung notwendig.
In der Fachdiskussion 2025 stand besonders die Schmerztherapie und die Symptomkontrolle im Vordergrund, aber auch die spirituelle und emotionale Begleitung. Eine würdevolle Sterbebegleitung bedeutet, dem Klienten ein schmerzfreies und angstfreies Umfeld zu schaffen und gleichzeitig die Angehörigen in ihrem Abschiedsprozess zu stützen.
Hier leisten auch Alltagsbegleiter einen wertvollen Beitrag, indem sie durch bloße Anwesenheit Sicherheit vermitteln und einfache, lindernde Maßnahmen im Rahmen der Grundpflege und Betreuung unterstützen. Die Integration von Hospizdiensten in das häusliche Setting ist ein Zeichen hoher Versorgungsqualität und gesellschaftlicher Empathie.