Stürze im häuslichen Bereich zählen zu den häufigsten Ursachen für eine plötzliche Verschlechterung des Pflegegrades. Besonders im Februar, wenn Lichtmangel und Witterung die Mobilität einschränken, ist Wachsamkeit geboten. Fachlich wird die Sturzprävention heute als Zusammenspiel aus personenzentrierten Faktoren (Kraft, Balance, Medikation) und umweltbezogenen Faktoren (Wohnraumgestaltung) verstanden.
Ein oft unterschätzter Aspekt ist die Polypharmazie: Die Wechselwirkung verschiedener Medikamente kann Schwindel auslösen. Hier ist eine enge Abstimmung mit dem Hausarzt essenziell. Parallel dazu sollte das Wohnumfeld einer neutralen Prüfung unterzogen werden. Sind Kontraste an Stufen ausreichend erkennbar? Sind Lichtschalter intuitiv erreichbar? Moderne Präventionsansätze setzen zudem auf „Aktivierende Betreuung“. Hierbei geht es nicht darum, dem Betroffenen jede Bewegung abzunehmen, sondern ihn gezielt zu fordern, um die Muskulatur zu erhalten.
Die Unterstützung durch Alltagsbegleiter dient dabei als Sicherheitspuffer, der es Senioren ermöglicht, trotz körperlicher Einschränkungen in Bewegung zu bleiben, ohne ein unkalkulierbares Risiko einzugehen.
Wir von BEN sind speziell darauf geschult, Gefahrenquellen zu identifizieren und unsere Kunden bei Besorgungen sicher zu begleiten.
Sicherheit ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.